Smart Dogs Academy – Mobile Hundeschule

Verhaltenstherapie beim Hund

Manchmal verläuft das Zusammenleben mit einem Hund nicht so harmonisch, wie die Besitzer es sich wünschen. Vor allem wenn der Familienhund ängstliches und/oder aggressives Verhalten an den Tag legt, kann das sehr belastend sein.

Wann ist eine Verhaltenstherapie notwendig?

Immer dann, wenn von dem Hund eine Gefahr für Menschen, Artgenossen oder andere Tiere ausgeht oder das Tier sich selbst Schaden zufügt. Aber auch dann, wenn er unter Ängsten leidet, wie z.B. Trennungsangst, Angst vor fremden Personen, etc.
Durch eine Verhaltenstherapie können aber auch unerwünschte Verhaltensweisen wie Jagen, Besucher an der Tür verbellen, Anspringen etc. verändert werden.

Wie läuft eine Verhaltenstherapie ab?

Die Ursachen für Problemverhalten können vielfältig sein. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mir das Verhalten ihres Hundes möglichst genau schildern und die Situation beschreiben, in der es auftritt. Außerdem möchte ich möglichst viel über die Vorgeschichte und die Lebensbedingungen ihres Hundes erfahren. Aus all den Informationen und der Begutachtung ihres Tieres ergibt sich dann die Diagnose. Anschließend besprechen wir, welche Maßnahmen erforderlich sind, um das Verhalten zu verändern und entwickeln einen individuellen Trainingsplan.
Das Erstgespräch sollte bei Ihnen Zuhause stattfinden, denn ihr Hund sollte bei diesem ersten Kennenlernen ein „Heimspiel“ haben. In den anschließenden Trainingsstunden leite ich Sie detailliert bei der praktischen Umsetzung des Trainingsplans an. Sie hören es sicher schon heraus: Die Hauptarbeit müssen Sie übernehmen. Ich zeige Ihnen gerne den Weg auf, vermittele Ihnen alle Fähigkeiten und das Wissen, damit Sie ihren Hund bestmöglich trainieren können und stehe Ihnen gerne mit Rat und Tat zu Seite.

Warum Einzeltraining?

Einzeltraining ist die effektivste Art mit einem Mensch-Hund-Team zu arbeiten. Das Training wird bei einer Verhaltenstherapie individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Es wird dem Hund in kleinen Schritten ein erwünschtes Verhalten beigebracht, das nach und nach unter immer größerer Ablenkung abrufbar sein soll. Dieses Verhalten soll der Hund möglichst fehlerfrei erlernen und es mit positiven Emotionen verbinden, er soll weder über- noch unterfordert werden. Das Handling des Hundes durch den Besitzer muss dafür sehr präzise sein, er muss die richtigen Hörzeichen und/oder Sichtzeichen geben, den Hund loben wenn er etwas richtig macht, gewünschtes Verhalten durch ein Markerwort oder Klickern markieren, ihn im richtigen Moment belohnen, er muss aber auch wissen, wie er sich verhält, wenn eine Übung  nicht klappt. Sie mögen vielleicht denken, das hört sich doch gar nicht so schwer an, doch erfahrungsgemäß braucht es einige Übung, bis die Handlungsabläufe in Fleisch und Blut übergegangen sind. Bis es soweit ist, muss man als Hundetrainer meist das ein oder andere Mal korrigierend eingreifen. Das geht am besten, wenn man sich völlig auf die Bedürfnisse eines Mensch-Hund-Teams konzentrieren kann. Probleme aus dem Bereich des Aggressionsverhaltens, des Jagdverhalten, Ängste etc. lassen sich nicht im Gruppenunterricht auf dem Hundeplatz lösen.